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Ärztemangel längst Realität: Jeder vierte Arzt über 60 Jahre alt!

Ärztemangel längst Realität: Jeder vierte Arzt über 60 Jahre alt!

Der Ärztemangel in Deutschland nimmt zu, insbesondere im Hinblick auf die alternde Gesellschaft. Klaus Reinhardt, Chef der Bundesärztekammer, warnt aktuell im Rahmen des Deutschen Ärztetags in Mainz vor Problemen in der Gesundheitsversorgung.

07.05.2024

Der Ärztemangel in Deutschland nimmt zu, insbesondere im Hinblick auf die alternde Gesellschaft. Klaus Reinhardt, Chef der Bundesärztekammer (BÄK), warnt aktuell im Rahmen des Deutschen Ärztetags in Mainz vor Problemen in der Gesundheitsversorgung.
Politische Maßnahmen und Reformvorschläge zielen darauf ab, die Versorgung zu verbessern und die Herausforderungen anzugehen.

 

Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Jeder vierte Arzt ist über 60 Jahre alt.
  • Rund 4.800 Hausarztsitze sind unbesetzt.
  • Ähnliche Personalknappheit herrscht in Krankenhäusern.
  • Die bevorstehende Ruhestandswelle wird das Problem weiter verschärfen.


Maßnahmen zur Bewältigung des Ärztemangels

  • Diskussion über eine effizientere Nutzung der Kapazitäten.
  • Vorschlag zur gezielteren Lenkung von Patienten durch das Gesundheitssystem, um Überlastungen zu vermeiden.

 

Politische Ansätze zur Lösung des Problems

  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen, um mehr junge Mediziner für die Tätigkeit in Hausarztpraxen zu gewinnen.
  • Geplantes Gesetz zur Abschaffung von Obergrenzen der Vergütung für Hausärzte (Budgetierung).
  • Vorschlag zur Aufhebung der Grenzen zwischen Praxen und Kliniken, um die Versorgung zu optimieren.

 

Herausforderungen und Reformbedarf

  • Die Anzahl der Hausärzte stagniert, während der Anteil der Über-60-Jährigen steigt.
  • Warnung vor einem möglichen Mangel an Hausärzten, insbesondere im Westen Deutschlands.
  • Notwendigkeit grundlegender Reformen im Gesundheitswesen zur Steuerung des Zugangs und der Inanspruchnahme.
  • Ziel: Effiziente Ressourcennutzung zur Deckung des Behandlungsbedarfs und Vermeidung unnötiger Arztbesuche.

 

Vorgeschlagene Maßnahmen zur Verbesserung der Patientenversorgung

  • Möglichkeit zur verbindlichen Auswahl einer Grundversorgungspraxis unter Erhalt des Rechts auf freie Arztwahl.
  • Betonung der Attraktivität verbindlicher Versorgungspfade durch kurze Wartezeiten und reibungslosen Zugang zu Fachärzten.
  • Vorschlag eines "Primärarztsystems" zur besseren Abstimmung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.

IFH-Umfrage: Apotheken kämpfen mit dramatischem Fachkräftemangel

IFH-Umfrage: Apotheken kämpfen mit dramatischem Fachkräftemangel

IFH-Umfrage zeigt Herausforderungen und erfolglose Rekrutierungsbemühungen

03.05.2024

Eine Umfrage des Instituts für Handelsforschung verdeutlicht die weitreichenden Probleme, denen Apotheken bei der Rekrutierung und Bindung von Fachkräften gegenüberstehen, wobei geringe Verdienstmöglichkeiten und mangelnde Karrieremöglichkeiten als Hauptgründe für den Fachkräftemangel genannt werden.

 

Hier die wichtigsten Aspekte im Überblick:

  • Eine Untersuchung des Instituts für Handelsforschung (IFH) Köln verdeutlicht das weitreichende Problem des Fachkräftemangels in Apotheken.
  • Der Wettbewerb mit anderen Berufsfeldern im Gesundheitswesen erschwert die Rekrutierung von Personal für Apotheken.
  • Die Mehrheit der befragten Apothekeninhaber betrachtet die Gewinnung und Bindung junger Mitarbeiter als entscheidend für die Zukunft ihrer Apotheken.
  • Die Suche nach Nachwuchskräften gestaltet sich schwierig, insbesondere bei pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) und jungen Approbierten.

 

Herausforderungen und erfolglose Rekrutierungsbemühungen

  • 81% der Apotheken haben in den letzten ein bis zwei Jahren nach PTA gesucht, gefolgt von 72 % auf der Suche nach jungen Approbierten.
  • Die erfolgreiche Rekrutierung junger Mitarbeitender gestaltet sich jedoch als seltenes Ereignis.
  • Die Mehrheit der Apothekeninhaber gibt an, im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern kaum eine Chance zu haben, junge Talente anzuziehen und zu halten.
  • Die Konkurrenz mit anderen pharmazeutischen Bereichen sowie innerhalb der Apothekenbranche wird als besonders herausfordernd wahrgenommen.

 

Gründe für die Schwierigkeiten

  • 78 % führen den intensiven Wettbewerb mit anderen pharmazeutischen Arbeitgebern als Hauptgrund an.
  • Geringe Verdienstmöglichkeiten in öffentlichen Apotheken werden von 81 % als Nachteil betrachtet.
  • Weitere Herausforderungen sind mangelnde Karrieremöglichkeiten, ein negatives Image des Arbeitsplatzes Apotheke und hohe Ansprüche der Bewerber an Arbeitszeiten.

 

Strategien zur Bewältigung des Fachkräftemangels

  • Viele Apotheken locken Bewerber mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, betrieblicher Altersvorsorge und anderen Zusatzleistungen.
  • Persönliche Empfehlungen durch das Apothekenteam sind ein häufig genutzter Rekrutierungskanal.
  • Klassische Stellenanzeigen, Aushänge in Apotheken, und Online-Jobportale sind ebenfalls beliebte Rekrutierungsmethoden.

 

Ausblick auf die Geschäftsentwicklung

  • Der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage stieg im April deutlich an, ebenso wie der Index für die Geschäftserwartungen in den kommenden 12 Monaten.
  • Trotz dieser leichten Verbesserungen bleibt die wirtschaftliche Lage für Apotheken jedoch weiterhin angespannt.

Finanzielles Desaster: Masken-Beschaffung kostet halbe Milliarde Euro in 2024

Finanzielles Desaster: Masken-Beschaffung kostet halbe Milliarde Euro in 2024

Ungenaue Mengensteuerung und ineffiziente Beschaffung belasten die öffentlichen Finanzen weiterhin.

22.04.2024

Der Masken-Skandal während der Pandemie setzt sich als finanzielles Debakel fort, mit enormen Kosten für die Steuerzahler und Kritik an der Vorgehensweise des Gesundheitsministeriums.

  • Die Maskenbeschaffung während der Pandemie erwies sich als finanzielles Fiasko, mit 5,7 Milliarden Masken für 5,9 Milliarden €.
  • Übermäßige Mengen wurden gekauft, zusätzlich belastete teure Lagerung und Vernichtung der überschüssigen Masken.
  • Schätzungsweise 2,9 Milliarden Masken wurden bereits verbrannt oder für "thermische Verwertung" vorgesehen.
  • Ein 55-seitiger Bericht des Bundesrechnungshofs kritisiert das Gesundheitsministerium für ineffektive Beschaffungswege und fehlende Mengensteuerung.
  • Weniger als ein Drittel der OP-Masken und weniger als ein Viertel der FFP-Masken wurden letztendlich zur Bekämpfung der Pandemie verwendet.
  • Der Verwaltungsaufwand zur Abwicklung ist enorm, mit 40 Vollzeitstellen für externe Berater und hohen Rechtsanwaltskosten.
  • Das Gesundheitsministerium rechnet allein für dieses Jahr mit einem Bedarf von 534 Mio. € für die Abwicklung der Beschaffung.
  • Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Rainer Holznagel, betont die anhaltenden Kosten für die Steuerzahler und fordert effizientere Planung und Beschaffungsverfahren für zukünftige Pandemien.
  • Das Bundesgesundheitsministerium wird für seine undurchsichtige Vorgehensweise kritisiert, die darauf abzielt, die öffentliche Kontrolle zu behindern, indem es die Unterlagen zum Maskenskandal als geheim einstuft.

KI-Studie: Durchbruch der KI im zahnmedizinischen Bereich? ChatGPT 4.0 besteht Approbationsprüfungen

KI-Studie: Durchbruch der KI im zahnmedizinischen Bereich? ChatGPT 4.0 besteht Approbationsprüfungen

Eine aktuelle Studie der Universität Hongkong enthüllt, dass ChatGPT 4.0 erfolgreich die zahnärztlichen Approbationsprüfungen in den USA und Großbritannien besteht, was einen bedeutenden Schritt für die Integration von KI in die zahnmedizinische Praxis darstellen könnte.

02.05.2024

Eine neue Studie zeigt, dass ChatGPT 4.0 erfolgreich zahnärztliche Approbationsprüfungen in den USA und Großbritannien besteht. Die Untersuchung der Universität Hongkong verdeutlicht das Potenzial von KI im zahnmedizinischen Bereich. ChatGPT 4.0 erreichte 80,7 % und 62,7 % richtige Antworten in den USA bzw. Großbritannien, im Vergleich zu 68,3 % und 43,3 % von ChatGPT 3.5. Studienleiter Dr. Walter Yu-Hang betont die mögliche Verbesserung der Versorgungsqualität und Kommunikation durch Chatbots. OpenAI plant die Veröffentlichung einer verbesserten Version, GPT-5.0, im Sommer.

 

Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Die Universität Hongkong führte eine Studie zur Kompetenz von großen Sprachmodellen (LLMs) basierend auf Generativer KI in der Zahnmedizin durch.
  • Ziel: GenAI-Fähigkeiten bei der Beantwortung von Fragen aus zahnärztlichen Approbationsprüfungen zu untersuchen.
  • 1.461 Multiple-Choice-Fragen aus den USA und Großbritannien wurden in ChatGPT-Versionen 3.5 und 4.0 eingegeben und analysiert.
  • Ergebnis: ChatGPT 3.5 beantwortete 68,3 % (USA) und 43,3 % (GB) der Fragen richtig. ChatGPT 4.0 erreichte 80,7 % (USA) und 62,7 % (GB).
  • Dr. Walter Yu-Hang, Studienleiter, betont das Potenzial von Chatbots zur Verbesserung der Versorgungsqualität und der Kommunikation zwischen Zahnarzt und Patient. Er prognostiziert eine mögliche Veränderung der Zahnarztpraxis durch den Einsatz von KI in Bereichen wie Patientenaufklärung und -management.
  • OpenAI plant die Veröffentlichung von GPT-5.0 im Sommer, eine leistungsstärkere Version.
  • Die Autoren betonen die Leistungsfähigkeit von GenAI in der Zahnmedizin, erkennen aber die Notwendigkeit weiterer Verbesserungen an.
  • Die Studie wurde im International Dental Journal veröffentlicht: Scientific Research Report

Gesundheitspolitik unter Beschuss: Sorgen um das deutsche Gesundheitssystem

Gesundheitspolitik unter Beschuss: Sorgen um das deutsche Gesundheitssystem

Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser und Apotheken kritisieren einheitlich die zentralisierten Reformpläne

17.04.2024

Ein breites Spektrum von Gesundheitsexperten warnt derzeit vor den Folgen der aktuellen Gesundheitspolitik und fordert flexiblere Lösungen, um das deutsche Gesundheitssystem zu schützen.

  • Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser und Apotheken äußern ernste Bedenken über die Gesundheitspolitik der Regierung. Sie fürchten, dass die aktuellen Gesetzentwürfe das Gesundheitssystem in ähnliche Schwierigkeiten wie das britische bringen könnten.

 

Hier sind die Kernpunkte der Kritik

  • Die Reformpläne des Gesundheitsministers Karl Lauterbach werden als zu zentralisiert und standardisiert empfunden.
  • Es fehle an Berücksichtigung regionaler Bedürfnisse, was zu Problemen bei der Umsetzung führen könnte.
  • Insbesondere die geplante hausärztliche Versorgung in Krankenhäusern wird sehr kritisch gesehen, vor allem in ländlichen Gebieten.
  • Die Selbstverwaltung fühlt sich bei den Reformen nicht ausreichend einbezogen, was die Effektivität der Maßnahmen beeinträchtigt.
  • Viele Krankenhäuser kämpfen mit finanziellen Schwierigkeiten, was bereits zu Überlegungen führt, Standorte zu schließen oder Leistungen einzuschränken.
  • Die Reformpläne des Gesundheitsministeriums werden als unzureichend analysiert angesehen, bevor sie umgesetzt werden.
  • Der Kommunikationsstil des Ministers stößt ebenfalls auf Kritik, da es an regelmäßigem Austausch mit den betroffenen Parteien mangele.
  • Kassenvertreter stimmen teilweise mit der Kritik überein und fordern flexiblere Lösungen, die lokale Bedürfnisse besser berücksichtigen.
  • Die Probleme im Gesundheitswesen werden als hausgemacht betrachtet, vor allem aufgrund veralteter Strukturen und fehlender Reformen.
  • Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für die medizinische Versorgung erreichen dieses Jahr mit rund 314 Milliarden € ein Rekordniveau, was zu weiter steigenden Kassenbeiträgen führt.

Ambulante Anstellung von Ärzten erreicht Rekordzahl im Bundesarztregister 2023

Ambulante Anstellung von Ärzten erreicht Rekordzahl im Bundesarztregister 2023

Teilzeitpräferenz steigt, während Anzahl freiberuflicher Inhaber abnimmt

09.04.2024

Das Bundesarztregister 2023 verzeichnet einen historischen Anstieg der ambulanten Anstellungen von Ärzten und Psychotherapeuten, begleitet von einem Trend zur Teilzeitbeschäftigung und einem Rückgang der freiberuflichen Praxisinhaber.

  • Nach neuesten Zahlen des Bundesarztregisters, veröffentlicht von der KBV, stieg die Anzahl der in Praxen und MVZ angestellten Ärzte und Psychotherapeuten Ende 2023 bundesweit um 7,0 % auf insgesamt 52.436 Personen. 
  • Gleichzeitig sank die Anzahl freiberuflicher Inhaber um 0,8 % auf 124.653 Personen. 
  • Insgesamt nahmen zum Ende des Jahres 187.441 Ärzte und Psychotherapeuten an der vertragsärztlichen Versorgung teil, was einem Anstieg von 1,2 % bzw. 2.143 Personen entspricht. Unter den Ärzten stieg die Anzahl um 0,7 % auf 153.726, während die Anzahl der Psychologischen Psychotherapeuten um 3,4 % auf 33.715 stieg.
  • Erstmals seit 2016 stieg auch die Anzahl der Hausärzte wieder an, um 0,6 % auf 34.585 Allgemeinmediziner und um 1,6 % auf 17.847 hausärztliche Internisten. 
  • Jedoch geht mit dem Anstieg der Köpfe nicht zwangsläufig eine Zunahme der ambulanten Kapazitäten einher: Im Jahr 2023 entschieden sich erstmals "mehr als 60.000" Leistungserbringer für Teilzeit, was einem Plus von 235 % in einer Dekade entspricht. Die Anzahl der Anstellungen hat sich im selben Zeitraum verdoppelt.
  • Unter den Leistungserbringern mit eigener Zulassung hatten zuletzt 94.311 (- 2,9 %) einen vollen Versorgungsauftrag, während 30.342 (+ 6,3 %) nur einen halben hatten. 
  • Bei den Angestellten hatten 18.376 (+ 6,8 %) einen Beschäftigungsumfang von mehr als 30 Wochenstunden, und 16.725 Personen (+ 7,4 %) waren zwischen zehn und 20 Wochenstunden beschäftigt.
  • In Medizinischen Versorgungszentren waren zuletzt 28.578 (+ 9,0 %) Ärzte und Psychotherapeuten angestellt, während es in Einzelpraxen und Berufsausübungsgemeinschaften 23.858 waren, ein Plus von 4,5 %.
  • Die Anzahl der Vertragsärztinnen und -psychotherapeutinnen stieg um 2,7 % auf 96.594 Personen, während bei den Männern ein Rückgang um 0,5 % auf 90.845 Personen zu verzeichnen war. 
  • KBV-Chef Dr. Andreas Gassen warnte vor kontraproduktiven Impulsen aus Berlin und betonte die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen für Praxen zu verbessern, anstatt eine "Versorgung light" in Gesundheitskiosken anzustreben.

Den aktuellen Tabellenband finden Sie hier.