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Neue Stanford-Studie: Lockdown wirkungslos?
Neue Stanford-Studie: Lockdown wirkungslos?
Eine aktuelle Studie der Stanford-University, die kürzlich von der Zeitschrift „European Journal of Clinical Investigation" zur Publikation akzeptiert wurde und an der u. a. der Medizin-Wissenschaftler John Ioannidis beteiligt war, zeigt, dass der "Corona-Lockdown" keinen signifikanten Effekt auf den Anstieg der Infektionszahlen hat.
18.01.2021
Eine aktuelle Studie der Stanford-University, die kürzlich von der Zeitschrift „European Journal of Clinical Investigation" zur Publikation akzeptiert wurde und an der u. a. der Medizin-Wissenschaftler John Ioannidis beteiligt war, zeigt, dass der "Corona-Lockdown" mit "Stay at home-Pflicht" und Geschäftsschließungen keinen signifikanten Effekt auf den Anstieg der Infektionszahlen hat.
- Für die Wirksamkeit von Lockdowns zur Eindämmung von Epidemien, zur Reduktion von Infektionszahlen/Todesfällen, gibt es bislang keine durch Studien belegte Evidenz.
- Damit bleibt der Nutzen von Lockdowns wissenschaftlich umstritten.
- Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.
Neu ab Januar 2021: Heilmittel-Richtlinie
Neu ab Januar 2021: Heilmittel-Richtlinie
Seit dem 1. Januar 2021 gilt nach Überarbeitung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss eine neue Heilmittel-Richtlinie.
14.01.2021
Seit dem 1. Januar 2021 gilt nach Überarbeitung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) eine neue Heilmittel-Richtlinie.
- Die neuen Regelungen werden von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Serviceheft „PraxisWissen Heilmittel" näher erläutert.
- Die Publikation der KBV „Die Heilmittel-Richtlinie" enthält die aktuelle Richtlinie, den entsprechenden Heilmittelkatalog, die Diagnoselisten für den langfristigen Heilmittelbedarf sowie den besonderen Verordnungsbedarf.
- Der neue Heilmittelkatalog wird bereits auch in der App "KBV2GO!" zur Verfügung gestellt.
- Weitere Informationen sowie die oben genannten Publikationen finden Sie hier.
E-Patientenakte ab Januar 2021
E-Patientenakte ab Januar 2021
Zum 01.01.2021 ist ein neues freiwilliges Angebot für die mehr als 73 Mio. GKV-Versicherten an den Start gegangen, um wichtige medizinische Dokumente und einiges mehr digital und gebündelt zu speichern: die elektronische Patientenakte (ePA).
07.01.2021
Zum 01.01.2021 ist ein neues freiwilliges Angebot für die mehr als 73 Mio. GKV-Versicherten an den Start gegangen, um wichtige medizinische Dokumente und einiges mehr digital und gebündelt zu speichern: die elektronische Patientenakte (ePA).
- In der aktuellen Testphase soll die ePA kontrolliert ins Rollen kommen, da noch einige (technische) Hürden zu überwinden sind.
- Die ePA ist generell über die Telematikinfrastruktur abrufbar sowie für die Versicherten künftig via Smartphone.
- Die nächsten konkreten Schritte:
- Seit 01.01.2021 haben alle GKV-Versicherten Anspruch darauf, eine ePA-App von ihrer Krankenkasse zu bekommen, um diese selbst mit Inhalten zu befüllen.
- Unterlagen, die nicht digital vorliegen, müssen von den Versicherten per Handy eingescannt werden.
- Einen weiteren Bereich können Ärzte mit medizinischen Daten befüllen.
- Die Vernetzung im "Live-Betrieb" soll in Q 1/2021 mit ausgewählten Praxen in Berlin und Westfalen-Lippe starten.
- Laut Gesetz müssen Vertragsärzte bis Mitte des Jahres 2021 in der Lage sein, die ePA mit eigenen Daten zu versehen.
KBV: PraxisBarometer „Digitalisierung 2020“
KBV: PraxisBarometer "Digitalisierung 2020"
Kürzlich ist der Studienbericht „Praxisbarometer Digitalisierung 2020" des IGES-Instituts erschienen, der im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung erstellt wurde.
21.12.2020
Kürzlich ist der Studienbericht „Praxisbarometer Digitalisierung 2020" des IGES-Instituts erschienen, der im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erstellt wurde.
- An der repräsentativen Befragung des IGES-Instituts haben sich rund 2.200 Ärzte und Psychotherapeuten beteiligt.
- Der Auswertung zufolge zeigen sich die Vertragsärzte und -psychotherapeuten grundsätzlich aufgeschlossen für eine Digitalisierung im Gesundheitswesen, kritisieren zugleich aber eine unzureichend ausgereifte Technik mit hoher Störanfälligkeit.
- Ärzte und Psychotherapeuten stufen vor allem den digitalen Austausch von Arztbriefen (70 % der Praxen) und Befunddaten (43 %) als besonders nützlich ein.
- Dennoch geben nur rund 14 % der Praxen an, Arztbriefe tatsächlich auch digital zu empfangen. Bei den Befunddaten gilt das immerhin für 21 %.
- Die höchsten Hürden sind dem Bericht zufolge der mit einer Umstellung verbundene Aufwand für die Praxen, Sicherheitslücken in EDV-Systemen sowie deren Fehleranfälligkeit.
- Auch ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis sehen 79 % als Hemmnis, sowie die fehlende Nutzerfreundlichkeit digitaler Anwendungen (73 %).
- Insgesamt scheinen jedoch die Vorzüge digitaler Anwendungen bei den Praxen anzukommen: Vor allem in Sachen Online-Fallbesprechungen wird der Nutzen von fast 50 % der Praxen als sehr hoch oder eher hoch eingestuft.
- Auch für die Fernabfrage medizinischer Daten (37 %) wird der Nutzen positiv eingeschätzt.
- Die Anzahl der Praxen, die Videosprechstunden anbieten, ist laut Praxisbarometer (nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie) 2020 um rund 40 % gestiegen.
Das PraxisBarometer "Digitalisierung 2020 - Stand und Perspektiven der Digitalisierung in der vertragsärztlichen und -psychotherapeutischen Versorgung" finden Sie hier als PDF zum kostenfreien Download.
Corona: Laut WIdO mehr tote Schlaganfallpatienten
Corona: Laut WIdO mehr tote Schlaganfallpatienten
Während des Lockdowns im Frühjahr kamen weniger Schlaganfallpatienten in die Kliniken - aus Angst vor einer Corona-Infektion.
26.11.2020
Während des Lockdowns im Frühjahr kamen weniger Schlaganfallpatienten in die Kliniken - aus Angst vor einer Corona-Infektion.
- Der kürzlich veröffentlichte „Qualitätsmonitor 2020" des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt, dass in Deutschlands Krankenhäusern von Mitte März bis Anfang April sehr viel weniger Herzinfarktpatienten (- 28 %) und Schlaganfallpatienten (- 15 %) behandelt wurden als im Vorjahreszeitraum.
- Laut Analyse stieg die Sterblichkeitsrate (relativer Anteil der Todesfälle) der Schlaganfallpatienten an.
- Obwohl weniger Patienten ins Krankenhaus gekommen sind, stieg auch die absolute Zahl der verstorbenen AOK-Patienten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
- Außerdem: 13 % der Patienten mit Hirninfarkt oder Hirnblutung sind der Analyse zufolge während des Lockdowns im Frühjahr in einer Klinik ohne Stroke Unit versorgt worden.
- Bzgl. Herzinfarkt: In der Lockdownphase wurden 7 % aller Herzinfarktpatienten in Kliniken ohne Herzkatheterlabor behandelt, was für die Versorgung von akuten Herzinfarkten eigentlich der Standard sein sollte.
- Zum Hintergrund: Der Qualitätsmonitor 2020 wird von Gesundheitsstadt Berlin e. V., der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) herausgegeben.
Weitere Informationen zum Qualitätsmonitor 2020 finden Sie hier.
KBV: PraxisBarometer „Digitalisierung 2020“
KBV: PraxisBarometer "Digitalisierung 2020"
Aktuell ist der Studienbericht „Praxisbarometer Digitalisierung 2020" des IGES-Instituts erschienen, der im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung erstellt wurde.
23.11.2020
Aktuell ist der Studienbericht „Praxisbarometer Digitalisierung 2020" des IGES-Instituts erschienen, der im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erstellt wurde.
- An der repräsentativen Befragung des IGES-Instituts haben sich rund 2.200 Ärzte und Psychotherapeuten beteiligt.
- Der Auswertung zufolge zeigen sich die Vertragsärzte und -psychotherapeuten grundsätzlich aufgeschlossen für eine Digitalisierung im Gesundheitswesen, kritisieren zugleich aber eine unzureichend ausgereifte Technik mit hoher Störanfälligkeit.
- Ärzte und Psychotherapeuten stufen vor allem den digitalen Austausch von Arztbriefen (70 % der Praxen) und Befunddaten (43 %) als besonders nützlich ein.
- Dennoch geben nur rund 14 % der Praxen an, Arztbriefe tatsächlich auch digital zu empfangen. Bei den Befunddaten gilt das immerhin für 21 %.
- Die höchsten Hürden sind dem Bericht zufolge der mit einer Umstellung verbundene Aufwand für die Praxen, Sicherheitslücken in EDV-Systemen sowie deren Fehleranfälligkeit.
- Auch ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis sehen 79 % als Hemmnis, sowie die fehlende Nutzerfreundlichkeit digitaler Anwendungen (73 %).
- Insgesamt scheinen jedoch die Vorzüge digitaler Anwendungen bei den Praxen anzukommen: Vor allem in Sachen Online-Fallbesprechungen wird der Nutzen von fast 50 % der Praxen als sehr hoch oder eher hoch eingestuft.
- Auch für die Fernabfrage medizinischer Daten (37 %) wird der Nutzen positiv eingeschätzt.
- Die Anzahl der Praxen, die Videosprechstunden anbieten, ist laut Praxisbarometer (nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie) 2020 um rund 40 % gestiegen.
Das PraxisBarometer "Digitalisierung 2020 - Stand und Perspektiven der Digitalisierung in der vertragsärztlichen und -psychotherapeutischen Versorgung" finden Sie hier als PDF zum kostenfreien Download.