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COVID-19 Metastudie: Lockdown und Maskenzwang haben keinen Einfluss auf Verlauf

COVID-19 Metastudie: Lockdown und Maskenzwang haben keinen Einfluss auf Verlauf

Eine aktuelle Metastudie des renommierten,1920 gegründeten National Bureau of Economic Research (NBER) zeigt, dass Maßnahmen wie Lockdowns und Maskenzwang keinen Einfluss auf den Verlauf von Covid-19 hatten.

08.09.2020

Eine aktuelle Metastudie des renommierten,1920 gegründeten National Bureau of Economic Research (NBER) zeigt, dass Maßnahmen wie Lockdowns und Maskenzwang keinen Einfluss auf den Verlauf von Covid-19 hatten.

  • Das NBER ist ein unabhängiges, mit mehr als zwei Dutzend Nobelpreisträgern verbundenes Institut in den USA.
  • Im Rahmen der Metastudie hat das NBER den Einfluss nicht-pharmazeutischer Maßnahmen auf die Zahl der Todesfälle analysiert und belegt, dass sie in allen untersuchten Ländern unabhängig von den ergriffenen Maßnahmen sanken, so das American Institute of Economic Research (AIER).
  • Laut AIER ist die Schlussfolgerung der Studie, dass die beobachteten Datentrends wahrscheinlich darauf hindeuten, dass nicht-pharmazeutische Interventionen (z. B. Sperrungen, Schließungen, Reisebeschränkungen, Aufenthaltsverbote, Veranstaltungsverbote, Quarantänen, Ausgangssperren und Maskentragen) die Virusübertragungsraten insgesamt nicht zu beeinflussen scheinen.

Weitere Details zur Studie finden Sie hier.

TK: Virtuelle DocTour soll Ärzte aufs Land bringen

TK: Virtuelle DocTour soll Ärzte aufs Land bringen

Medizinstudierende haben auf der TK-DocTour die Gelegenheit, sich mit niedergelassenen Ärzten über deren Beruf auszutauschen und Fragen zu stellen. Hintergrund ist, dass sich momentan zu wenige Jungärzte für eine Niederlassung als Landarzt entscheiden.

07.09.2020

Medizinstudierende haben auf der aktuellen virtuellen TK-DocTour die Gelegenheit, sich mit niedergelassenen Ärzten über deren Beruf auszutauschen und Fragen zu stellen.

  • Hintergrund ist, dass sich momentan zu wenige Jungärzte für eine Niederlassung als Landarzt entscheiden, was zu Versorgungslücken in ländlichen Regionen führen kann.
  • Die Techniker Krankenkasse (TK) versucht mit der diesjährigen virtuell abgehaltenen DocTour Medizinstudenten eine Niederlassung auf dem Land schmackhaft zu machen.
  • Die aktuelle Tour läuft unter dem Titel „Smart am Start als Landarzt 4.0″ und findet von 22. – 24.09.2020 statt.
  • Interessierte Medizinstudenten können dabei an virtuellen Praxisbesuchen teilnehmen, erhalten Informationen zu Praxisgründung, Praxisführung, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Landarztleben. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.tk.de/doctour.

Humanmedizin: 2019 mehr Uni-Abschlüsse

Humanmedizin: 2019 mehr Uni-Abschlüsse

Laut aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamts haben im Wintersemester 2018/2019 und Sommersemester 2019 insgesamt rund 512.000 Absolventen einen Hochschulabschluss an einer deutschen Hochschule gemacht – damit ist die Anzahl der Abschlüsse um 3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

04.09.2020

Laut aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamts haben im Wintersemester 2018/2019 und Sommersemester 2019 insgesamt rund 512.000 Absolventen einen Hochschulabschluss an einer deutschen Hochschule gemacht – damit ist die Anzahl der Abschlüsse um 3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

  • 7 % der Abschlüsse (33.968) wurden 2019 in den Fächern Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften absolviert, davon wiederum 17.714 in der Humanmedizin.
  • In der Zahnmedizin konnten 2019 insgesamt 2.770 Abschlüsse verzeichnet werden.
  • Von den weiteren Abschlusszahlen im Gesundheitsbereich liegen Gesundheitswissenschaften/Gesundheitsmanagement mit 8.480 verzeichneten Abschlüssen vor den nichtärztlichen Heilberufen (2.168 Abschlüsse), Pflegewissenschaften/-management (1.968) und der Gesundheitspädagogik (868 Abschlüsse).
  • Im Hinblick auf die Verteilung der Absolventen zwischen den Geschlechtern zeigt sich, dass die Humanmedizin eine Frauendomäne ist: 7.086 männlichen Absolventen stehen 10.628 Frauen gegenüber – ein Trend, der schon in den vergangenen Jahren zu beobachten war. Auch in der Zahnmedizin und in den Gesundheitswissenschaften ist dieser Trend zu beobachten.

Online-Apotheken: Mehr als jeder Zweite kauft Arzneimittel online

Online-Apotheken: Mehr als jeder Zweite kauft Arzneimittel online

58 % der Menschen in Deutschland bestellen ihre Arzneimittel über eine Versandapotheke, so eine aktuelle Umfrage.

03.09.2020

58 % der Menschen in Deutschland bestellen ihre Arzneimittel über eine Versandapotheke, so eine aktuelle Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat.

  • Im Rahmen der repräsentativen Analyse wurden im Frühjahr 2020 1.193 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
  • Gefragt wurde u. a.: „Wo kaufen Sie gewöhnlich verschreibungspflichtige bzw. nicht verschreibungspflichtige Medikamente?“ und „Wie zufrieden sind Sie mit den folgenden Aspekten beim Kauf von Medikamenten bei Online-Apotheken?“
  • Rund jeder Sechste (17 %) löst auch Rezepte für verschreibungspflichtige Arzneien (Rx) in der Online-Apotheke ein.
  • V. a. jüngere Verbraucher ordern ihre Medikamente online: 73 % der 16- bis 29-Jährigen bestellen ihre Arzneimittel im Internet, ebenso 71 % der 30- bis 49-Jährigen, 64 % der 50- bis 64-Jährigen, aber nur jeder Vierte über 65 Jahren (25 %).
  • 92 % der Online-Besteller sind zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der angebotenen Auswahl, 91 % sagen dies über das Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • 78 % loben die Liefergeschwindigkeit der Versandapotheken.
  • Hinsichtlich des Beratungs- und Informationsangebots durch Online-Apotheken zeigt sich jeder Zweite (47 %) zufrieden bzw. sehr zufrieden.
  • Fast alle Befragten nutzen aber auch die traditionellen Vor-Ort-Apotheken: 99 % besorgen dort ihre verschreibungspflichtigen und 74 % ihre nicht verschreibungspflichtigen Medikamente.

Kritik an Corona-Maßnahmen der Bundesregierung wird lauter

Kritik an Corona-Maßnahmen der Bundesregierung wird lauter

In medizinischen Fachkreisen wird offenbar zunehmend befürchtet, dass zukünftige Maßnahmen mehr aufgrund politischer Überlegungen und weniger faktenbasiert getroffen werden.

02.09.2020

In medizinischen Fachkreisen wird offenbar zunehmend befürchtet, dass zukünftige Maßnahmen hinsichtlich Corona mehr aufgrund politischer Überlegungen und weniger faktenbasiert getroffen werden:

  • Eine 9-köpfige Expertenkommission unter Vorsitz von Professor Matthias Schrappe (Uni Köln) formuliert hierzu in eine aktuelle Analyse: „Die Pandemie rechtfertigt es nicht, von der Grundnorm einer begründet abwägenden Entscheidungsfindung abzugehen und die Erfordernisse eines transparenten, fairen und faktenbegründeten Diskurses zwischen Politik, Wissenschaft und Medien zu relativieren.“
  • Auch in den Medien mehren sich die kritischen Stimmen. Jüngst formulierte die Neue Züricher Zeitung (NZZ): „Was, wenn am Ende „die Covidioten“ recht haben?“
  • Darüber hinaus stößt derzeit eine Gruppe von Ärzten und Forschern, darunter der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel vom UKE und der ehemalige Hamburger Staatsrat Matthias Gruhl, eine neue Debatte über die Maskenpflicht an. In einem entsprechenden Thesenpapier wurde aktuell veröffentlicht, dass es bislang keine wissenschaftlich fundierten Antworten auf die Frage gibt, wann Corona-Schutzmasken sinnvoll sind und wann nicht.
    • Als Beispiel wird die Thematik der Maskenpflicht in Supermärkten genannt: In einem Supermarkt müssten rein rechnerisch 12.500 Menschen sein, die eine Stunde lang ihre Maske tragen, um nur eine einzige Corona-Infektion zu verhindern.
    • Hintergrund: In Supermärkten sei das Infektionsrisiko deutlich geringer als bspw. in einer Klinik.
    • Das Thesenpapier finden Sie hier als PDF zum Download: www.ndr.de

Statistisches Bundesamt: 2019 deutlich mehr ausländische Fachkräfte in medizinischen Gesundheitsberufen anerkannt

Statistisches Bundesamt: 2019 deutlich mehr ausländische Fachkräfte in medizinischen Gesundheitsberufen anerkannt

Allein 15.500 Abschlüsse von ausländischen Pflegekräften (+ 49 % im Vergleich zum Vorjahr) wurden 2019 akzeptiert.

27.08.2020

Allein 15.500 Abschlüsse von ausländischen Pflegekräften (+ 49 % im Vergleich zum Vorjahr) wurden 2019 akzeptiert.

  • Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts stieg im vergangenen Jahr die Zahl der akzeptierten Abschlüsse in medizinischen Gesundheitsberufen um 24 % auf 27.700, was 65 % aller anerkannten Berufsqualifikationen entspricht.
  • Allein 15.500 Abschlüsse von Pflegekräften (+49 %) wurden akzeptiert. Damit hat sich die Zahl seit 2016 fast verdreifacht.
  • Überblick über die Herkunftsländer:
    • Neben den EU-Mitgliedstaaten (2.600) wurden am häufigsten Berufsqualifikationen von Pflegekräften
    • aus den Philippinen (2.900),
    • Bosnien und Herzegowina (2.300)
    • sowie Albanien (1.300) anerkannt.