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BAH-Gesundheitsmonitor: Selbstmedikation gewinnt an Bedeutung, Sorgen um Zukunft der Gesundheitsversorgung

BAH-Gesundheitsmonitor: Selbstmedikation gewinnt an Bedeutung, Sorgen um Zukunft der Gesundheitsversorgung

Laut einer aktuellen Umfrage des BAH-Gesundheitsmonitors erwarten 44 % der Deutschen eine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in den nächsten zehn Jahren.

04.03.2024

Laut einer aktuellen Umfrage des BAH-Gesundheitsmonitors erwarten 44 % der Deutschen eine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in den nächsten zehn Jahren.

  • Obwohl die Deutschen die Situation am Wohnort positiv bewerten, sehen sie das gesamte deutsche Gesundheitssystem kritischer.
  • Apotheker und Ärzte genießen weiterhin hohes Vertrauen, doch die sinkende Anzahl an Apotheken wird von Teilen der Bevölkerung als Problem angesehen.
  • Die Bedeutung der Selbstmedikation bei leichten Erkrankungen steigt, wobei 84 % der Deutschen rezeptfreie Medikamente als "sehr wichtig" oder "wichtig" erachten, im Vergleich zu 76 % im Jahr 2018.
  • Immer weniger Menschen empfinden die Lieferbarkeit von Arzneimitteln in Apotheken als angemessen.
  • Weiterführende Informationen: Der BAH-Gesundheitsmonitor, ein Projekt des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller, umfasst eine jährliche Umfrage zur allgemeinen und persönlichen Gesundheitsversorgung in Deutschland. Zusätzlich werden in unregelmäßigen Abständen 1.000 Bundesbürger zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit der Arzneimittelversorgung befragt. Die Umfragen werden von NielsenIQ durchgeführt.

Arzneimittelausgaben 2023: Steigerung um 5,7 % auf fast 60 Milliarden € in Deutschland

Arzneimittelausgaben 2023: Steigerung um 5,7 % auf fast 60 Milliarden € in Deutschland

Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland einen Anstieg der Arzneimittelausgaben um 5,7 % auf fast 60 Milliarden €, wobei gesetzliche Krankenkassen und private Versicherer eine signifikante Steigerung ihrer Ausgaben verzeichneten, insbesondere für Krebs-Antikörper und SGLT2-Inhibitoren.

01.03.2024

Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland einen Anstieg der Arzneimittelausgaben um 5,7 % auf fast 60 Milliarden €, wobei gesetzliche Krankenkassen und private Versicherer eine signifikante Steigerung ihrer Ausgaben verzeichneten, insbesondere für Krebs-Antikörper und SGLT2-Inhibitoren.

 

Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Der Arzneimittelumsatz in Deutschland stieg im Jahr 2023 um 5,7 % auf insgesamt 59,8 Milliarden €, wobei gesetzliche Krankenkassen, private Krankenversicherungen (PKV) und Selbstzahler einbezogen wurden.
  • Die Ausgaben der gesetzlichen Kostenträger erhöhten sich moderat um 3,4 % auf 52 Milliarden €, nachdem Hersteller- und Apothekenabschläge sowie Rabatte bereits berücksichtigt wurden.
  • Dank des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes konnten die gesetzlichen Krankenkassen durch eine Erhöhung des allgemeinen Herstellerabschlags auf 12 % im Berichtsjahr zusätzlich 2,4 Milliarden € einsparen.
  • Die Rabatte der Pharmahersteller zugunsten der gesetzlichen Krankenkassen stiegen um 32 % auf knapp 10,0 Milliarden €, wenn gesetzliche Abschläge und Preisnachlässe aus Erstattungsbetragsvereinbarungen berücksichtigt werden.
  • Nicht in den Zahlen enthalten sind die Kosteneffekte aus Generikaausschreibungen, die üblicherweise geheim gehalten werden.
  • Die umsatzstärkste Produktkategorie im GKV-Markt waren Krebs-Antikörper mit einem Umsatz von 3,8 Milliarden € (+ 15,3 %), gefolgt von Proteinkinasehemmern mit knapp 2,6 Milliarden € (+ 2,8 %) und direkten Faktor-Xa-Inhibitoren mit 2,5 Milliarden € (+ 3,1 %).
  • Den höchsten Verkaufszuwachs im GKV-Markt verzeichneten SGLT2-Inhibitoren mit fast 42 % auf 1,3 Milliarden €.

Einigung im Vermittlungsausschuss: Krankenhaustransparenzgesetz und Transformationsfonds beschlossen

Einigung im Vermittlungsausschuss: Krankenhaustransparenzgesetz und Transformationsfonds beschlossen

Bund und Länder einigen sich auf Maßnahmen zur Verbesserung der Kliniktransparenz und zur Unterstützung von Krankenhäusern.

27.02.2024

Nach langen Verhandlungen haben sich Bund und Länder auf die Einführung eines Krankenhaustransparenzgesetzes sowie die Einrichtung eines Transformationsfonds geeinigt, um die Transparenz in Kliniken zu verbessern und finanzielle Unterstützung bereitzustellen.

  • Eine Einigung über das Krankenhaustransparenzgesetz wurde im Vermittlungsausschuss erzielt, wobei auch ein Transformationsfonds für Kliniken beschlossen wurde.
  • Der Transformationsfonds wird ab 2025 für zehn Jahre mit insgesamt 50 Mrd. € ausgestattet sein, wobei Bund und Länder sich die Kosten je zur Hälfte teilen.
  • Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte zuvor die Länder gedrängt, ihre Blockadehaltung aufzugeben, und betonte die Bedeutung des Krankenhaustransparenzgesetzes.
  • Vor der Einigung waren die Positionen der Bundesländer zum Transparenzgesetz unterschiedlich, wobei einige Bedenken bezüglich der Kontrolle über die Krankenhausplanung äußerten.
  • Das Gesetz sieht die Einführung eines staatlichen Online-Atlas zur Behandlungsqualität der Krankenhäuser vor, um Patienten, Angehörige und Ärzte zu informieren. Der Start des Portals ist für den 1. Mai geplant.
  • Zusätzlich beinhaltet das Gesetz Regelungen zur Bereitstellung von zusätzlicher Liquidität für Krankenhäuser, obwohl einige Bedenken bestehen bleiben, ob dies ausreicht, um Insolvenzen zu verhindern.

 

Kommentar:

Was bedeutet das? 5 Mrd. € pro Jahr / 1.893 Kliniken = 2,641 Mio. pro Jahr und Klinik.

Nach den Angaben des Klinikverbundes Hessen, in dem sich die Kliniken mit öffentlich-rechtlicher Trägerschaft in Hessen zusammengeschlossen haben, beträgt das durchschnittliche Defizit pro Klinik rund 10 Mio. € im Jahr 2023.

Deutschland benötigt bis 2040 jährlich 2.500 zusätzliche Ärzte für ambulante Versorgung

Deutschland benötigt bis 2040 jährlich 2.500 zusätzliche Ärzte für ambulante Versorgung

Eine neue Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) verdeutlicht, dass Deutschland bis 2040 jedes Jahr 2.500 zusätzliche Ärzte benötigt, um die ambulante Versorgung aufrechtzuerhalten, wobei dringender Handlungsbedarf besteht, um den Mangel zu beheben.

27.02.2024

Eine neue Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) verdeutlicht, dass Deutschland bis 2040 jedes Jahr 2.500 zusätzliche Ärzte benötigt, um die ambulante Versorgung aufrechtzuerhalten, wobei dringender Handlungsbedarf besteht, um den Mangel zu beheben.

  • Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat festgestellt, dass bis zum Jahr 2040 jährlich etwa 2.500 Ärzte in der ambulanten Versorgung fehlen werden.
  • Eine sofortige Ausbildungsoffensive würde erst nach 15 Jahren eine ausreichende Anzahl an Ärzten liefern können, um den Bedarf zu decken.
  • Ohne eine deutliche Erhöhung der Ausbildungskapazitäten durch die Bundesländer werden im Zeitraum von 2022 bis 2040 jedes Jahr rund 2.500 Ärzte benötigt, um das aktuelle ambulante Angebot aufrechtzuerhalten.
  • Ohne Zuwanderung von Ärzten aus dem Ausland wird der vertragsärztliche Versorgungsgrad bis 2040 voraussichtlich auf 74 % des heutigen Niveaus sinken.
  • Die Ursachen für den Ärztemangel liegen zum Teil in der Vergangenheit, wo zu wenige Studienplätze angeboten wurden, und im bevorstehenden Ausscheiden der geburtenstarken Mediziner-Jahrgänge aus dem Beruf.
  • Das Zi sieht Möglichkeiten zur Kompensation des Ärztemangels in der Entlastung der Ärzte von Verwaltungsaufgaben, der Delegation ärztlicher Tätigkeiten und einer gezielteren Steuerung der Patienten.
  • Es wird empfohlen, die Zuwanderung von medizinischem Personal zu fördern und die Attraktivität der kassenärztlichen Tätigkeit insgesamt zu verbessern, wobei die Budgetierung als hinderlich angesehen wird.
  • Die aktualisierte Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung mit dem Titel "Bedarfsprojektion für Medizinstudienplätze in Deutschland (Aktualisierung 2024)" finden Sie hier.

Arbeitsbelastung in Deutschland: Studie enthüllt wachsende Überlastung unter Erwerbstätigen

Arbeitsbelastung in Deutschland: Studie enthüllt wachsende Überlastung unter Erwerbstätigen

Eine Untersuchung der Pronova BKK zeigt, dass 61 % der Arbeitnehmer in Deutschland Gefahr laufen, an Burn-out zu erkranken, wobei die Generation Z besonders stark betroffen ist.

20.02.2024

Eine Untersuchung der Pronova BKK zeigt, dass 61 % der Arbeitnehmer in Deutschland Gefahr laufen, an Burn-out zu erkranken, wobei die Generation Z besonders stark betroffen ist.

  • 61% der deutschen Arbeitnehmer sehen sich dem Risiko eines Burn-outs ausgesetzt.
  • Besonders die Generation Z (18- bis 29-Jährige) fühlt sich überfordert, mit 18 % in den letzten zwölf Monaten.
  • Ein Drittel der Arbeitnehmer leidet unter Stress aufgrund von Überstunden und ständigem Termindruck.
  • Die Pronova BKK-Studie "Arbeiten 2023" zeigt, dass 40 % der Befragten ihre Burn-out-Gefährdung als mäßig und 21 % als hoch einschätzen, ein Anstieg um 11 % seit 2018.
  • 62 % haben bereits Arbeitsüberlastung selbst erlebt oder im Kollegium beobachtet.
  • In den letzten zwölf Monaten haben 34 % der Beschäftigten einen Burn-out und 23 % einen Bore-out durchlebt.
  • Die Generation Z ist überdurchschnittlich betroffen, mit 18 % Burn-out-Erfahrung und 17 % starker Unterforderung.
  • 50 % der Arbeitnehmer haben Erfahrungen mit Mobbing gemacht.
  • Hauptursachen für Stress sind Überstunden (34 %), ständiger Termindruck (32 %) und ungleiche Verteilung der Arbeitslast (35 %).
  • Permanente Erreichbarkeit (27 %) und zu viel Bürokratie (26 %) sind ebenfalls Stressfaktoren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung: Pflegearbeit in Deutschland – Frauen dominieren weiterhin

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung: Pflegearbeit in Deutschland - Frauen dominieren weiterhin

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, dass Frauen in Deutschland im Vergleich zu Männern einen deutlich höheren Anteil an der häuslichen Altenpflege übernehmen.

19.02.2024

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, dass Frauen in Deutschland im Vergleich zu Männern einen deutlich höheren Anteil an der häuslichen Altenpflege übernehmen. Es besteht demnach Bedarf an Maßnahmen, um die Geschlechterungleichheit zu verringern und mehr Männer für die Pflege zu mobilisieren.

  • Frauen in Deutschland übernehmen im Vergleich zu Männern einen signifikant höheren Anteil an häuslicher Altenpflege im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.
  • Männer, die pflegende Angehörige sind, sind in Deutschland nach wie vor selten anzutreffen.
  • Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) verglich 17 europäische Länder und stellte fest, dass Frauen in allen Ländern den größten Teil der häuslichen Pflege übernehmen.
  • Der sogenannte "Gender Care Gap" ist geringer in Ländern mit höheren Ausgaben für das formelle Pflegesystem.
  • Die ungleiche Verteilung der Pflegearbeit ist auch auf den Arbeitsmarkt zurückzuführen, wo Frauen seltener erwerbstätig sind und weniger verdienen, was dazu führt, dass sie häufiger ihre Arbeitszeit reduzieren oder ganz aufgeben, um sich um pflegebedürftige Angehörige zu kümmern.
  • Länder wie Luxemburg, Griechenland und Kroatien haben den höchsten Gender Care Gap, während Portugal, die Schweiz und Schweden die geringsten Unterschiede aufweisen.
  • Deutschland liegt im Mittelfeld, wobei Frauen etwas mehr als doppelt so häufig pflegen wie Männer.
  • Länder mit höheren Gesamtausgaben für Langzeitpflege wie Schweden, Belgien und die Schweiz haben einen geringeren Gender Care Gap.
  • Deutschland könnte von Ländern wie Schweden oder der Schweiz lernen, indem es mehr in formelle Pflege investiert, um die Qualität und das Angebot zu verbessern und den Aufwand für informelle Pflege zu reduzieren.
  • Eine mögliche Finanzierung könnte durch höhere Steuern oder Beiträge zur Pflegeversicherung erfolgen, und die Pflegeversicherung könnte zu einer Bürgerversicherung erweitert werden.
  • Es sei wichtig, mehr Männer für die informelle Pflege zu mobilisieren, was eine Verringerung der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern auf dem Arbeitsmarkt zur Folge hätte.

Weitere Informationen finden Sie hier.