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E-Rezept: Verpflichtend zum 01.01.2022
E-Rezept: Verpflichtend zum 01.01.2022
Laut bisheriger Planung sollte das elektronische Rezept zum 01.07.2021 bundesweit im Einsatz sein und zum 01.01.2022 verpflichtend werden. Aktuell zeichnet sich ab, dass zum 01.07.2021 nur GKV-Versicherte in Berlin und Brandenburg in den Genuss des E-Rezepts kommen können.
08.06.2021
Laut bisheriger Planung sollte das elektronische Rezept (E-Rezept) zum 01.07.2021 bundesweit im Einsatz sein und zum 01.01.2022 verpflichtend werden. Aktuell zeichnet sich ab, dass zum 01.07.2021 nur GKV-Versicherte in Berlin und Brandenburg in den Genuss des E-Rezepts kommen können.
- Konkret bestätigte die gematik kürzlich, dass das E-Rezept im 3. Quartal 2021 in „Fokusregionen" (Berlin und Brandenburg) getestet werde.
- Erst im 4. Quartal dieses Jahres soll die „bundesweite Einführungsphase" starten können.
- Bereits im Vorfeld gab es schon Zweifel, ob die flächendeckende Einführung des E-Rezepts zum 01.07.2021 wirklich gelingen kann. Zum Stand Ende 03/2021 war außerdem ein Drittel der Apotheken noch nicht an die benötigte Telematikinfrastruktur (TI) angebunden.
- Laut gematik-Geschäftsführer, Dr. Markus Leyck Dieken, soll das E-Rezept ab 01.01.2022 „gemäß Plan" bereitstehen.
Stationäre Krankenhausversorgung: Kosten 2019 auf 5.088 € pro Fall gestiegen
Stationäre Krankenhausversorgung: Kosten 2019 auf 5.088 € pro Fall gestiegen
Im Jahr 2018 lagen die Kosten je Fall noch bei 4.823 € (5,5 % weniger), so das Statistische Bundesamt (Destatis).
20.05.2021
Im Jahr 2018 lagen die Kosten je Fall noch bei 4.823 € (5,5 % weniger), so das Statistische Bundesamt (Destatis).
- Insgesamt sind die Kosten der stationären Krankenhausversorgung 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 % auf rund 98,8 Mrd. € gestiegen (2018: 93,5 Mrd. €).
- Umgerechnet auf rund 19,4 Mio. Patienten, die 2019 in Krankenhäusern vollstationär behandelt wurden, beliefen sich die Kosten je Krankenhausfall auf durchschnittlich 5.088 €.
Selektivverträge: Steigende Nachfrage nach Haus- und Facharztverträgen in Baden-Württemberg
Selektivverträge: Steigende Nachfrage nach Haus- und Facharztverträgen in Baden-Württemberg
Aktuelle Zahlen aus Baden-Württemberg zeigen, dass immer mehr Ärzte und Patienten an den Haus- und Facharztverträgen von AOK und Bosch BKK teilnehmen.
19.05.2021
Aktuelle Zahlen aus Baden-Württemberg zeigen, dass immer mehr Ärzte und Patienten an den Haus- und Facharztverträgen von AOK und Bosch BKK teilnehmen. Auch im Pandemie-Jahr 2020 ließ sich die positive Entwicklung der Haus- und Facharztverträge von AOK Baden-Württemberg und Bosch BKK fortschreiben.
- Laut Angaben des Hausärzteverbands, des MEDI-Verbunds Baden-Württemberg sowie der beteiligten Krankenkassen hat die Zahl der eingeschriebenen AOK-/Bosch BKK-Versicherten in der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) 2020 im Vergleich zu 2019 um 73.000 oder 4,4 %zugenommen.
- In den entsprechenden Facharztverträgen waren 12/2020 77.4000 Versicherte eingeschrieben, ein Plus von 56.000 bzw. 7,8 %.
- Das im Hausarztvertrag generierte Honorar ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 % auf 517 Mio. € gestiegen.
- Bei den Facharztverträgen stieg die Honorarsumme um rund 12 % auf aktuell 161 Mio. €.
GKV-Bundeszuschuss 2022: 7 Mrd. € statt gewünschten 12,5 Mrd. €!
GKV-Bundeszuschuss 2022: 7 Mrd. € statt gewünschten 12,5 Mrd. €!
Gesundheits- und Finanzministerium haben sich kürzlich darauf geeinigt, dem Gesundheitsfonds 2022 statt den ursprünglich diskutierten 12,5 Mrd. € nur 7 Mrd. € an zusätzlichem Bundeszuschuss zufließen zu lassen.
18.05.2021
Gesundheits- und Finanzministerium haben sich kürzlich darauf geeinigt, dem Gesundheitsfonds 2022 statt den ursprünglich diskutierten 12,5 Mrd. € nur 7 Mrd. € an zusätzlichem Bundeszuschuss zufließen zu lassen.
- Die GKV erwartet für 2022 eine Finanzlücke von etwa 17 Mrd. €.
- Laut Verband der Ersatzkassen (vdek) sei der zwischen dem Gesundheitsministerium und dem Finanzministerium erzielte Kompromiss ein richtiger Schritt, der aber nicht ausreiche, um die "vor allem Corona-bedingten Zusatzbelastungen der Krankenkassen" zu decken.
- Die im Kompromiss zusätzlich vereinbarte Klausel, die besagt, dass das BMG im Einvernehmen mit dem BMF und mit Zustimmung des Bundestags bei einem höheren Bedarf noch zusätzliche Finanzmittel per Rechtsverordnung bereitstellen kann, dürfte laut vdek zum Tragen kommen.
- Zum Hintergrund: Das Defizit 2021 (16 Mrd. €) wurde mit den Rücklagen der Krankenkassen, einem Bundeszuschuss und einer Erhöhung des Zusatzbeitrags von 1,1 auf 1,3 % ausgeglichen.
Synlab-Aktie: Mit Ausgabepreis von 18,- € an der Börse gestartet
Synlab-Aktie: Mit Ausgabepreis von 18,- € an der Börse gestartet
Am 30.04.2020 ist die Synlab-Aktie mit einem Ausgabepreis von 18,- € an der Börse gestartet. Ursprünglich hatte das Laborunternehmen bis zu 23,- € je Aktie einsammeln wollen. Marktexperten sehen die Papiere optimistisch.
10.05.2021
Der kürzliche Start an der Börse ist für den Labordienstleister positiv verlaufen; Marktexperten sehen die Papiere weiter optimistisch.
- Am 30.04.2020 ist die Synlab-Aktie (DE000A2TSL71) mit einem Ausgabepreis von 18,- € an der Börse gestartet. Ursprünglich hatte das Laborunternehmen Synlab bis zu 23,- € je Aktie einsammeln wollen.
- Synlab-Chef Mathieu Floreani hatte sich bereits kürzlich zuversichtlich zum weiteren Verlauf an der Börse geäußert. „Das ist nur eine Momentaufnahme", so Floreani. „Aber die Anleger haben sehr gut verstanden, welcher Wert in diesem Unternehmen steckt. Das stellen wir auch seit 20 Jahren unter Beweis."
- Zum Hintergrund: Zum Marktführer in Europa war Synlab mit der vom Finanzinvestor Cinven eingefädelten Übernahme des französischen Rivalen Labco geworden.
Corona-Bilanz der Kliniken 2020
Corona-Bilanz der Kliniken 2020
Obwohl die Fallzahlen in den Kliniken 2020 stark abgenommen haben, sind die Erlöse der Krankenhäuser sowie die Zahlungen der GKV für die stationäre Versorgung gestiegen.
07.05.2021
Obwohl die Fallzahlen in den Kliniken 2020 stark abgenommen haben, sind die Erlöse der Krankenhäuser sowie die Zahlungen der GKV für die stationäre Versorgung gestiegen.
- Eine aktuelle Analyse zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser, die die beiden Wissenschaftler Boris Augurzky und Reinhard Busse für das Gesundheitsministerium erstellt haben, zeigt, dass die ausschließlich stationären Erlöse der allgemeinen Krankenhäuser 2020 durchschnittlich um 3,7 % und die der psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken durchschnittlich um 10,6 % gestiegen sind. Hierfür seien die geleisteten Ausgleichszahlungen des Bundes maßgebend gewesen.
- Zum Hintergrund: 2020 hat der Bund 10,2 Mrd. € an die Klinken gezahlt, um ausreichende Kapazitäten für die Corona-Behandlung zu gewährleisten.
- Nach einem Rückgang der Krankenhausfälle im Frühjahr 2020 um rund 30 % wurden auf Jahressicht im Bereich der allgemeinen Krankenhäuser 13 % und im Bereich der psychiatrischen Kliniken 11 % weniger Fälle als 2019 versorgt.
- Im Jahresdurchschnitt 2020 waren nur 4 % aller Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt.
- Trotz des Rückgangs an Fallzahlen sind die Zahlungen der GKV für alle durch die Kliniken 2020 erbrachten Leistungen um 1,7 % gestiegen.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise