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März bis Mai 2020: 48.300 Arzt- und Zahnarztpraxen haben Kurzarbeit angemeldet

März bis Mai 2020: 48.300 Arzt- und Zahnarztpraxen haben Kurzarbeit angemeldet

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Anträge auf Kurzarbeit im Gesundheitswesen sprunghaft angestiegen.

03.08.2020

Laut aktuellen Angaben des Bundesarbeitsministeriums wurde für hunderttausende Mitarbeiter von 48.300 Arzt- und Zahnarztpraxen sowie 1.200 Kliniken in den Monaten März bis Mai Kurzarbeit angemeldet.

  • Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Anträge auf Kurzarbeit im Gesundheitswesen sprunghaft angestiegen.
  • Im März wurde für 40.977 Mitarbeiter von Arzt- und Zahnarztpraxen Kurzarbeit beantragt, im April für 259.662 und im Mai für 26.041.
  • Die Klinken zeigten im März für 7.616 Mitarbeiter Kurzarbeit an, im April für 60.769 und im Mai für 14.919.
  • Nimmt man Gesundheits- und Sozialwesen zusammen, so war in den 3 Berichtsmonaten für insgesamt 838.804 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld beantragt.
  • Inwieweit das beantragte Volumen an Kurzarbeit tatsächlich abgerufen wurde, steht momentan jedoch noch nicht fest.

Roland Berger: Krankenhausstudie 2020

Roland Berger: Krankenhausstudie 2020

57 % der deutschen Kliniken rechnen laut der aktuellen "Krankenhausstudie 2020" von Roland Berger dieses Jahr mit einem Defizit.

28.07.2020

57 % der deutschen Kliniken rechnen laut der aktuellen "Krankenhausstudie 2020" von Roland Berger dieses Jahr mit einem Defizit.

  • Hauptgrund der Befürchtungen ist die rückläufige Auslastung während der "Corona-Hochphase" im März und April.
  • Vor allem große Krankenhäuser mit mehr als 1.000 Betten zeigen sich pessimistisch: 72 % dieser Häuser erwarten, dass sie 2020 rote Zahlen schreiben werden. In dieser Klinik-Größenordnung ist nicht nur die Auslastung am stärksten zurückgegangen, sondern sie erholen sich auch langsamer als kleinere Kliniken.
  • Die viel debattierte Freihaltepauschale (560 € pro Bett) konnte laut Studie die Ausfälle nicht kompensieren.
  • Die Mehrzahl der befragten Krankenhausmanager rechnet damit, dass sich die Patientenzahlen frühestens nach 7 Monaten wieder erholen werden.
  • Zum Vergleich: Das Geschäftsjahr 2019 verlief vergleichsweise gut: 48 % der Kliniken konnte 2019 mit einem Gewinn abschießen, 32 % vermeldeten Verluste.
  • Zum Hintergrund: Für die Untersuchung wurden Klinikmanager der 600 bundesweit größten Krankenhäuser befragt.

Die komplette Studie zum kostenlosen Download erhalten Sie hier.

Analyse der „Online-Zeugnisse“ für Ärzte: Arztbewertungen mehrheitlich positiv

Analyse der "Online-Zeugnisse" für Ärzte: Arztbewertungen mehrheitlich positiv

Im Rahmen einer aktuellen Analyse des Praxismarketing-Spezialisten Socialwave wurden rund 230.000 Online-Bewertungen auf der Bewertungsplattform Jameda ausgewertet. Das Ergebnis: Patienten geben Fachärzten im Internet überwiegend positive Bewertungen.

27.07.2020

Im Rahmen einer aktuellen Analyse des Praxismarketing-Spezialisten Socialwave wurden rund 230.000 Online-Bewertungen auf der Bewertungsplattform Jameda ausgewertet. Das Ergebnis: Patienten geben Fachärzten im Internet überwiegend positive Bewertungen.

  • Die Analyse nahm die Bewertungen der auf der Plattform Jameda am stärksten vertretenden Facharztgruppen unter die Lupe - in absteigender Reihenfolge: Internisten, Zahnärzte, Gynäkologen, Orthopäden, Kinder-und Jugendmediziner, Augenärzte, HNO-Ärzte, Urologen, Hautärzte und Kieferorthopäden.
  • Bewertet wurde nach Schulnoten.
  • Ergebnisse: Die Zahnärzte liegen mit einer Durchschnittsnote von 1,2 auf dem ersten Platz, gefolgt von Kieferorthopäden (1,3) und Urologen (1,4). Schlusslicht sind die Augenärzte mit einer Durchschnittsnote von 1,76.
  • Laut Socialwave umfassen die Bewertungen durch die Patienten stets den Praxisbesuch im Gesamten, nicht die reine medizinische Behandlungsleistung eines Arztes.
  • Auffallend ist laut Socialwave, dass die Bewertungen auf Jameda insgesamt sehr positiv seien: Über alle Fachrichtungen hinweg, erhalten die Mediziner demnach eine Gesamt-Schulnote von 1,49 und somit `sehr gut´.

Deutschlandatlas

Deutschlandatlas: In 5 Minuten mit dem Pkw zur nächsten Hausarztpraxis, in 7 Minuten zur nächsten Apotheke

Die Bundesregierung stellt unter dem Slogan "Deutschland neu vermessen" den sog. Deutschlandatlas bereit. Aktuell sind hier einige neue Sparten dazugekommen, so u. a. die Erreichbarkeit von hausärztlichen Praxen und Apotheken.

22.07.2020

Die Bundesregierung stellt unter dem Slogan "Deutschland neu vermessen" den sog. Deutschlandatlas bereit. Aktuell sind hier einige neue Sparten dazugekommen, so u. a. die Erreichbarkeit von hausärztlichen Praxen und Apotheken.

  • Die interaktiven Karten zeigen, welche Regionen Deutschlands gut oder weniger gut aufgestellt sind und bilden zentrale Lebensbereiche der Menschen ab, angefangen von Infrastruktur und Demografie bis hin zu Gesundheitsversorgung.
  • Rund 90 % der Bundesbürger erreichen demnach eine Hausarztpraxis mit dem Pkw in maximal 5 Minuten, 11 % benötigen hierfür bis zu 10 Minuten.
    • Aber: In ländlichen Regionen können entsprechend längere Fahrzeiten von bis zu 30 Minuten nötig werden. Dies ist bspw. „häufig" in dünn besiedelten Regionen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und dem nördlichen Sachsen-Anhalt der Fall.
  • Die nächste Apotheke liegt in Deutschland mit dem Pkw im Schnitt 7 Minuten entfernt.
    • 84 % der Bevölkerung kann die nächste Apotheke mit dem Pkw sogar in maximal 5 Minuten Fahrzeit erreichen.
    • 13 % der Bevölkerung benötigt zwischen 5 - 10 Minuten.
    • In wenigen ländlichen Regionen dauert die Fahrt hingegen über 15 Minuten bis zur nächsten Offizin.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Hausarztpraxen, Apotheken

Modellprojekt Grippeimpfung in Apotheken

Modellprojekt Grippeimpfung in Apotheken: Erster Vertrag abgeschlossen

Der erste Feldversuch zur Grippeimpfung in Apotheken soll bereits zur kommenden Saison 2020/2021 in den nordrheinischen Apotheken starten.

14.07.2020

Der erste Feldversuch zur Grippeimpfung in Apotheken soll bereits zur kommenden Saison 2020/2021 in den nordrheinischen Apotheken starten.

  • Hierzu hat der Apothekerverband Nordrhein und die AOK Rheinland/Hamburg den bundesweit ersten Vertrag über ein Modellprojekt geschlossen.
  • Die Laufzeit des Projekts beträgt 3 Jahre.
  • Dabei betont Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein, den niedergelassenen Ärzten keine Konkurrenz machen zu wollen, sondern als Ergänzung zum Impfangebot der Ärzteschaft zu fungieren. Die Initiative zum Vertragsschluss ging von der AOK aus.
  • Zum Hintergrund:
    • Die Möglichkeit, Modellprojekte zur Influenzaprävention mit Apothekern aufzusetzen, wurde 03/2020 mit dem Masernschutzgesetz eingeführt.
    • Konkret geregelt ist die Möglichkeit zur Grippeimpfung in der Offizin nun in § 132 j des SGB V.
    • Die Kostenträger müssen Verträge über Modellprojekte abschließen.
    • Von Seiten der Bundesapothekerkammer gibt es aktuelle Leitlinien und ein Muster-Curriculum.

 

Z-MVZ weiter auf Wachstumskurs!

Z-MVZ weiter auf Wachstumskurs!

Eine aktuelle Auswertung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zeigt, dass sich das dynamische Wachstum rein zahnärztlicher Medizinischer Versorgungszentren weiter rasant fortsetzt.

15.07.2020

Eine aktuelle Auswertung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) zeigt, dass sich das dynamische Wachstum rein zahnärztlicher Medizinischer Versorgungszentren (Z-MVZ) weiter rasant fortsetzt.

  • Auf dem deutschen Dentalmarkt gibt es derzeit bereits bundesweit rund 1.040 zugelassene rein zahnärztliche MVZ.
  • Starke Zuwächse zeigen sich hierbei im Bereich investorengetragener MVZ (I-MVZ):
    • 12/2015 waren es noch lediglich 10 I-MVZ, 03/2020 hingegen bereits 207.
    • Allein im 2. Halbjahr 2019 ist die Zahl der I-MVZ um weitere 22 % gestiegen. Auch der Anteil der I-MVZ am MVZ-Gesamtmarkt wächst kontinuierlich - mit weiter steigender Tendenz.
  • Nach Erkenntnissen der KZBV befinden sich I-MVZ vorwiegend in gut versorgten, urbanen Gegenden.
  • In ländlichen, strukturschwachen Regionen sind I-MVZ hingegen nur in geringem Umfang zu finden:
    • Nur 7 % der I-MVZ liegen in ländlichen Regionen mit niedrigem Durchschnittseinkommen.
    • Ca. 76 % sind in städtischen Bereichen mit hohem Einkommen angesiedelt.
  • Die KZBV geht derzeit für den zahnärztlichen Bereich von 12 Groß- und Finanzinvestoren mit einem weltweiten Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 94 Mrd. € aus, was nur durch aufwändige Recherchen in Handelsregistern und speziellen Datenbanken hinsichtlich der  Beteiligungsstrukturen der Investoren aufgedeckt werden kann.
  • Weitere Informationen zu Z-MVZ finden Sie hier.