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Corona-Schutzschirm: Ausgleichszahlungen für rund 65.000 Heilmittelerbringer

Corona-Schutzschirm: Ausgleichszahlungen für rund 65.000 Heilmittelerbringer

Im Rahmen des Corona-Schutzschirms sind laut Bundesregierung bis Mitte Juli rund 810 Mio. € an Heilmittelerbringer ausbezahlt worden.

12.08.2020

Im Rahmen des Corona-Schutzschirms sind laut Bundesregierung bis Mitte Juli rund 810 Mio. € an Heilmittelerbringer ausbezahlt worden.

  • Rund 65.000 Heilmittelerbringer, wie z. B. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Podologen, Logopäden und Masseure, haben bisher Auszahlungen aus dem Corona-Schutzschirm erhalten. 
  • Durchschnittlich wurden 14.900 € ausgezahlt, was je nach Leistungserbringer variiert:
    • Podologen: 4.700 €
    • Masseure: 12.600 €
    • Ergotherapeuten: 15.800 €
    • Physiotherapeuten: 17.400 €
    • Logopäden: 19.400 €
  • Die ausbezahlte Einmalzahlung entspricht gemäß COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung, die am 30.04.2020 erlassen wurde, 40 % der Vergütung, die der Heilmittelerbringer in Quartal IV / 2019 mit der GKV abgerechnet hat.
  • Zum aktuellen Stand: Die Bundesregierung hält es für „derzeit nicht erforderlich", die Ausgleichszahlungen zu verlängern, da die Zahl der behandelten Patienten in den Heilmittelerbringer-Praxen der wieder zunehme.
  • Außerdem: Heilmittelerbringer können je Verordnung einen pauschalen Ausgleich für erhöhte Hygienemaßnahmen in Höhe von 1,50 € beantragen. 3,86 Mio. € sind bisher bereits entsprechend abgerechnet worden. Hiervon können Physiotherapeuten & Co. noch bis Ende 09/2020 Gebrauch machen.

KVBW: Fortsetzung für DocDirekt nach 2-jähriger Modellphase

KVBW: Fortsetzung für DocDirekt nach 2-jähriger Modellphase

Das telemedizinische Angebot DocDirekt der KV Baden-Württemberg soll auch nach Ende der 2-jährigen Modellphase weiter fortgesetzt werden. Einen Wechsel gab es lediglich beim IT-Partner: Nachdem die Kooperation mit der TeleClinic GmbH ausgelaufen ist, wird nun mit dem Münchener Unternehmen Minxli zusammengearbeitet.

06.08.2020

Das telemedizinische Angebot DocDirekt der KV Baden-Württemberg (KVBW) soll auch nach Ende der 2-jährigen Modellphase weiter fortgesetzt werden. Einen Wechsel gab es lediglich beim IT-Partner: Nachdem die Kooperation mit der TeleClinic GmbH ausgelaufen ist, wird nun mit dem Münchener Unternehmen Minxli zusammengearbeitet.

  • Zum Hintergrund: 04/2018 fiel der Startschuss für DocDirekt - zunächst auf die Landkreise Tuttlingen und Stuttgart reduziert. Kurze Zeit später konnte das Projekt in ganz Baden-Württemberg ausgerollt werden.
  • Zum Ablauf: DocDirekt ist nach KV-Angaben von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr erreichbar. Der Versicherte muss sich eine App herunterladen oder sich über die Webseite www.docdirekt.de einloggen. Nach Registrierung könne dann per Videotelefonie Kontakt mit dem Callcenter der KVBW aufgenommen werden. Dort nehmen Mitarbeiter Personalien und Krankheitssymptome auf und vereinbaren einen Anruf für den Rückruf durch den Tele-Arzt. Derzeit arbeiten 40 Tele-Ärzte für DocDirekt.
  • Seit dem Start von DocDirekt sind bis Mitte Oktober 2019 insgesamt 1.574 Patienten telemedizinisch behandelt worden.
  • In der Startphase des Projekts waren es nur rund 50 Patienten pro Quartal, in QIII/2019 waren es schon etwa 600.
  • Laut Angaben der KVBW konnten durchschnittlich rund 80 % der Anfragen per Videoanruf „abschließend geklärt werden".
  • Das Durchschnittsalter der Patienten lag im Schnitt bei 38,5 Jahren.
  • Angesichts der Corona-Pandemie sei die Weiterführung des Projekts laut KVBW als „logische Konsequenz" zu sehen. In den vergangenen Wochen war die Zahl der Genehmigungen für Videosprechstunden förmlich explodiert: KV-weit von 9 auf über 4.000.
  • Mit Wirkung ab 01.06.2020 hat die Landesärztekammer jüngst den bisherigen Modellvorbehalt für Vorhaben der Fernbehandlung in der Berufsordnung vollständig aufgehoben.
  • Weitere Planung: Die KVBW möchte sich DocDirekt nun mit weiteren Modulen verknüpfen, wie z. B. mit dem E-Rezept. Außerdem geht es bei der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) voran. Der Gemeinsame Bundesausschuss entschied kürzlich, dass eine Krankschreibung für bis zu 7 Tage per Online-Sprechstunden bei Bestandspatienten möglich ist.

Siemens Healthineers: Milliardenschwere Übernahme des US-Krebsspezialisten Varian

Siemens Healthineers: Milliardenschwere Übernahme des US-Krebsspezialisten Varian

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers baut aktuell sein Geschäft in den USA mit einer milliardenschweren Übernahme aus.

04.08.2020

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers baut aktuell sein Geschäft in den USA mit einer milliardenschweren Übernahme aus. Dazu strebt Siemens Healthineers an, das auf die Krebsversorgung spezialisierte Unternehmen Varian für 16,4 Milliarden Dollar (14 Mrd. €) zu kaufen, so die im MDax notierte Siemens-Tochter in einer Mitteilung.

  • Varian setzte im vergangenen Geschäftsjahr rund 3,2 Milliarden Dollar um und konnte eine operative Marge von 17 % erzielen.
  • Varian ist in der Krebsversorgung v. a. auf die Strahlentherapie und die dazugehörige Software spezialisiert.
  • Der Erwerb von Varian soll vorbehaltlich der Zustimmung der Varian-Aktionäre, der Erteilung behördlicher Genehmigungen und anderer üblicher Vollzugsbedingungen voraussichtlich in der ersten Hälfte 2021 abgeschlossen werden.

März bis Mai 2020: 48.300 Arzt- und Zahnarztpraxen haben Kurzarbeit angemeldet

März bis Mai 2020: 48.300 Arzt- und Zahnarztpraxen haben Kurzarbeit angemeldet

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Anträge auf Kurzarbeit im Gesundheitswesen sprunghaft angestiegen.

03.08.2020

Laut aktuellen Angaben des Bundesarbeitsministeriums wurde für hunderttausende Mitarbeiter von 48.300 Arzt- und Zahnarztpraxen sowie 1.200 Kliniken in den Monaten März bis Mai Kurzarbeit angemeldet.

  • Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Anträge auf Kurzarbeit im Gesundheitswesen sprunghaft angestiegen.
  • Im März wurde für 40.977 Mitarbeiter von Arzt- und Zahnarztpraxen Kurzarbeit beantragt, im April für 259.662 und im Mai für 26.041.
  • Die Klinken zeigten im März für 7.616 Mitarbeiter Kurzarbeit an, im April für 60.769 und im Mai für 14.919.
  • Nimmt man Gesundheits- und Sozialwesen zusammen, so war in den 3 Berichtsmonaten für insgesamt 838.804 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld beantragt.
  • Inwieweit das beantragte Volumen an Kurzarbeit tatsächlich abgerufen wurde, steht momentan jedoch noch nicht fest.

Roland Berger: Krankenhausstudie 2020

Roland Berger: Krankenhausstudie 2020

57 % der deutschen Kliniken rechnen laut der aktuellen "Krankenhausstudie 2020" von Roland Berger dieses Jahr mit einem Defizit.

28.07.2020

57 % der deutschen Kliniken rechnen laut der aktuellen "Krankenhausstudie 2020" von Roland Berger dieses Jahr mit einem Defizit.

  • Hauptgrund der Befürchtungen ist die rückläufige Auslastung während der "Corona-Hochphase" im März und April.
  • Vor allem große Krankenhäuser mit mehr als 1.000 Betten zeigen sich pessimistisch: 72 % dieser Häuser erwarten, dass sie 2020 rote Zahlen schreiben werden. In dieser Klinik-Größenordnung ist nicht nur die Auslastung am stärksten zurückgegangen, sondern sie erholen sich auch langsamer als kleinere Kliniken.
  • Die viel debattierte Freihaltepauschale (560 € pro Bett) konnte laut Studie die Ausfälle nicht kompensieren.
  • Die Mehrzahl der befragten Krankenhausmanager rechnet damit, dass sich die Patientenzahlen frühestens nach 7 Monaten wieder erholen werden.
  • Zum Vergleich: Das Geschäftsjahr 2019 verlief vergleichsweise gut: 48 % der Kliniken konnte 2019 mit einem Gewinn abschießen, 32 % vermeldeten Verluste.
  • Zum Hintergrund: Für die Untersuchung wurden Klinikmanager der 600 bundesweit größten Krankenhäuser befragt.

Die komplette Studie zum kostenlosen Download erhalten Sie hier.

Analyse der „Online-Zeugnisse“ für Ärzte: Arztbewertungen mehrheitlich positiv

Analyse der "Online-Zeugnisse" für Ärzte: Arztbewertungen mehrheitlich positiv

Im Rahmen einer aktuellen Analyse des Praxismarketing-Spezialisten Socialwave wurden rund 230.000 Online-Bewertungen auf der Bewertungsplattform Jameda ausgewertet. Das Ergebnis: Patienten geben Fachärzten im Internet überwiegend positive Bewertungen.

27.07.2020

Im Rahmen einer aktuellen Analyse des Praxismarketing-Spezialisten Socialwave wurden rund 230.000 Online-Bewertungen auf der Bewertungsplattform Jameda ausgewertet. Das Ergebnis: Patienten geben Fachärzten im Internet überwiegend positive Bewertungen.

  • Die Analyse nahm die Bewertungen der auf der Plattform Jameda am stärksten vertretenden Facharztgruppen unter die Lupe - in absteigender Reihenfolge: Internisten, Zahnärzte, Gynäkologen, Orthopäden, Kinder-und Jugendmediziner, Augenärzte, HNO-Ärzte, Urologen, Hautärzte und Kieferorthopäden.
  • Bewertet wurde nach Schulnoten.
  • Ergebnisse: Die Zahnärzte liegen mit einer Durchschnittsnote von 1,2 auf dem ersten Platz, gefolgt von Kieferorthopäden (1,3) und Urologen (1,4). Schlusslicht sind die Augenärzte mit einer Durchschnittsnote von 1,76.
  • Laut Socialwave umfassen die Bewertungen durch die Patienten stets den Praxisbesuch im Gesamten, nicht die reine medizinische Behandlungsleistung eines Arztes.
  • Auffallend ist laut Socialwave, dass die Bewertungen auf Jameda insgesamt sehr positiv seien: Über alle Fachrichtungen hinweg, erhalten die Mediziner demnach eine Gesamt-Schulnote von 1,49 und somit `sehr gut´.