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Zi: 2022 mehr Patienten in deutschen Arztpraxen
Zi: 2022 mehr Patienten in deutschen Arztpraxen
Nach dem Rückgang der Arztbesuche während der Corona-Pandemie konnte in Q I/2022 über alle medizinischen Fachgruppen hinweg ein Fallzahlanstieg von 4,8 % im Vergleich zum ersten Quartal im Vor-Corona-Jahr 2019 festgestellt werden, so der aktuelle Trendreport des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung.
13.12.2022
Nach dem Rückgang der Arztbesuche während der Corona-Pandemie konnte in Q I/2022 über alle medizinischen Fachgruppen hinweg ein Fallzahlanstieg von 4,8 % im Vergleich zum ersten Quartal im Vor-Corona-Jahr 2019 festgestellt werden, so der aktuelle Trendreport des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).
- In Q II/2022 gab es ein Plus von 0,3 %.
- Bei den Hausärzten gab es im ersten Quartal 2022 einen Fallzahl-Zuwachs von 3,7 % gegenüber dem ersten Quartal im Vor-Corona-Jahr 2019.
- In Q II/2022 waren es + 1,9 %.
- In Q II/2022 waren es + 1,9 %.
- Bei den Psychotherapeuten gab es Q I/2022 ein Fallzahlenplus von rund 9,5 % gegenüber 2019.
- Bei den Fachärzten kam es in Q I/2022 zu einem Plus von 5,8 %, in Q II/2022 + 0,4 %.
- Neben den persönlichen Arzt-Patienten-Kontakten gab es im ersten Halbjahr dieses Jahres rund 1,6 Mio. Videosprechstunden, was durch die Corona-Pandemie deutlich Fahrt aufgenommen hat.
Den aktuellen tabellarischen Trendreport bis zum 1. Halbjahr 2022 finden Sie hier als PDF.
Neuer Tiefstand: Immer weniger Apotheken in Deutschland!
Neuer Tiefstand: Immer weniger Apotheken in Deutschland!
Die Apothekenbranche ist in Aufruhr: Erneut ist bundesweit die Zahl der Apotheken weiter gesunken. Die in den vergangenen Jahren (seit 2009) zu beobachtende Konsolidierung des Apothekenmarkts scheint damit noch weiter anzudauern.
05.12.2022
Die Apothekenbranche ist in Aufruhr: Erneut ist bundesweit die Zahl der Apotheken weiter gesunken. Die in den vergangenen Jahren (seit 2009) zu beobachtende Konsolidierung des Apothekenmarkts scheint damit noch weiter anzudauern.
- Laut der Branchen-Dachorganisation ABDA gab es Stand Ende 09/2022 bundesweit nur noch 18.176 öffentliche Apotheken (Haupt- und Filialbetriebe).
- Das sind 285 weniger als Ende 2021.
- Das bedeutet 331 Betriebsschließungen und nur 46 Neugründungen.
- 12/2021 gab es in Deutschland pro 100.000 Einwohner 22 öffentliche Apotheken, 2012 waren es noch 26.
Ampel-Koalition will Einführung der Geschlechterparität in KBV und KV-Vorständen
Ampel-Koalition will Einführung der Geschlechterparität in KBV und KV-Vorständen
09.11.2022
Da nur 17 % der Toppositionen im Gesundheitswesen von Frauen bekleidet werden, liegt ein Gesetzesantrag der Koalition vor, die K(B)V-Vorstände geschlechterparitätisch zu besetzen. Die Ampel-Koalition will die KBV, KZBV sowie regionale KVen verpflichten, ihre Vorstände paritätisch zu besetzen. Vorstände müssen daher ab der kommenden Amtsperiode mit mindestens einer Frau und einem Mann besetzt werden.
Die Kooperation von 11 Initiativen und Verbänden "Frauen im Gesundheitswesen" hatte bereits im März 2022 die paritätische Besetzung von Führungspositionen in den kommenden 5 Jahren gefordert.
Die neue gesetzliche Vorgabe soll für die im Jahr 2023 beginnende neue Amtsperiode der Vorstände von KBV und KVen sowie den zahnärztlichen Schwesterkörperschaften gelten.
EBM: Wie können Videosprechstunden abgerechnet werden?
EBM: Wie können Videosprechstunden abgerechnet werden?
Videosprechstunden sind weiter auf dem Vormarsch: Bei GKV-Patienten kann die Arztpraxis bei Durchführung der telemedizinischen Sprechstunden folgendermaßen abrechnen:
24.10.2022
Videosprechstunden sind weiter auf dem Vormarsch: Bei GKV-Patienten kann die Arztpraxis bei Durchführung dieser telemedinischen Sprechstunden folgendermaßen abrechnen:
- Grund- oder Versichertenpauschale
- Plus folgende Zuschläge bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen:
- für die fachärztliche Grundversorgung (PFG-Zuschläge),
- Zusatzpauschalen für die Wahrnehmung des hausärztlichen Versorgungsauftrags (GOP 03040 / 04040),
- Zuschläge für die Unterstützung der hausärztlichen Versorgung durch qualifizierte nichtärztliche PraxisassistentInnen (GOP 03060 / 03061),
- Zuschlag für die Behandlung durch konservativ tätige Augenärzte (GOP 06225).
- Um die technischen Kosten des Videodienstes zu kompensieren, können Praxen den Zuschlag 01450 (2022: 4,51 €) neben der Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale berechnen. Hierzu muss die GOP bei allen Videosprechstunden/-fallkonferenzen angegeben werden.
GKV-Zusatzbeitrag 2023: Anstieg wie geplant um 0,3 %
GKV-Zusatzbeitrag 2023: Anstieg wie geplant um 0,3 %
Ursprünglich angekündigt war ebendieser Wert, nur zwischenzeitlich war die Rede gewesen, dass der Zusatzbeitrag doch nur um 0,2 Punkte ansteigen könnte.
21.10.2022
Nun sollen die GKV-Zusatzbeiträge im kommenden Jahr doch um 0,3 Prozentpunkte ansteigen:
- Der Gesundheitsausschuss hat das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz der Bundesregierung inzwischen abgesegnet.
- Ursprünglich angekündigt war ebendieser Wert, nur zwischenzeitlich war die Rede gewesen, dass der Zusatzbeitrag doch nur um 0,2 Punkte ansteigen könnte.
- Zum Hintergrund: Das erwartete Defizit der Krankenkassen mit rund 17 Mrd. € ist größer als bisher angenommen.
200-Milliarden-Abwehrschirm soll auch Krankenhäuser subventionieren
200-Milliarden-Abwehrschirm soll auch Krankenhäuser subventionieren
Gesundheitsminister Lauterbach sagt den Kliniken nun Zuschüsse aus dem Abwehrschirm der Regierung ("Doppelwumms-Geld") zu.
13.10.2022
Gesundheitsminister Lauterbach sagt den Kliniken nun Zuschüsse aus dem Abwehrschirm der Regierung ("Doppelwumms-Geld") zu.
- Der sog. "Doppel-Wumms" der Bundesregierung soll nun also auch dazu beitragen, die Krankenhäuser vor drohenden Insolvenzen zu bewahren. Die Kostenblöcke Gas, Strom und Inflation würden für die Krankenhäuser abgefedert, so Lauterbachs Ankündigung.
- Die Krankenhäuser seien, so Lauterbach, mit steigenden Energiekosten sowie hoher Inflation konfrontiert, was von den aktuellen Landesbasisfallwerten nicht aufgefangen werden könne.
- Daher sollen jetzt die Länder aus dem 200-Millarden-Paket der Bundesregierung in die Lage versetzt werden, die die Energiekosten der Krankenhäuser zu subventionieren.
- Laut Oppostition seien Krankenhäuser, Pflegeheime und Arztpraxen durch die Preisentwicklungen in ihrer Existenz bedroht.
- Die Grundlagen dafür, abzuschätzen, wie groß der Bedarf in den Krankenhäusern sei, sei erst am vergangenen Wochenende von einer Expertenkommission geschaffen worden, so Lauterbach.