EBM: Wie können Videosprechstunden abgerechnet werden?

Videosprechstunden sind weiter auf dem Vormarsch: Bei GKV-Patienten kann die Arztpraxis bei Durchführung der telemedizinischen Sprechstunden folgendermaßen abrechnen:

24.10.2022

Videosprechstunden sind weiter auf dem Vormarsch: Bei GKV-Patienten kann die Arztpraxis bei Durchführung dieser telemedinischen Sprechstunden folgendermaßen abrechnen:

  • Grund- oder Versichertenpauschale 
  • Plus folgende Zuschläge bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen:
    • für die fachärztliche Grundversorgung (PFG-Zuschläge),
    • Zusatzpauschalen für die Wahrnehmung des hausärztlichen Versorgungsauftrags (GOP 03040 / 04040),
    • Zuschläge für die Unterstützung der hausärztlichen Versorgung durch qualifizierte nichtärztliche PraxisassistentInnen (GOP 03060 / 03061),
    • Zuschlag für die Behandlung durch konservativ tätige Augenärzte (GOP 06225).
  • Um die technischen Kosten des Videodienstes zu kompensieren, können Praxen den Zuschlag 01450 (2022: 4,51 €) neben der Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale berechnen. Hierzu muss die GOP bei allen Videosprechstunden/-fallkonferenzen angegeben werden.