Vorschläge der Innungskrankenkassen zur Bewältigung des GKV-Defizits
Um dem GKV-Defizit entgegenzuwirken, fordern die Innungskrankenkassen eine breitere Einnahmebasis in der GKV.
26.08.2022
Um dem GKV-Defizit entgegenzuwirken, fordern die Innungskrankenkassen eine breitere Einnahmebasis in der GKV.
Folgende Einnahmequellen könnten nach Ansicht der Innungskrankenkassen (IKK) der GKV bspw. zufließen:
- Steuereinnahmen auf gesundheitsschädliche Genussmittel:
- Die GKV sollte an Steuereinnahmen auf gesundheitsschädliche Genussmittel wie Tabak oder Alkohol beteiligt werden. Vorgeschlagen wird bspw. eine 50%-ige Beteiligung der GKV, um Mehreinnahmen zu generieren. Ziel dieser Steuern sei Gesundheitsrisiken und daraus resultierende Kosten einzudämmen.
- Die GKV sollte an Steuereinnahmen auf gesundheitsschädliche Genussmittel wie Tabak oder Alkohol beteiligt werden. Vorgeschlagen wird bspw. eine 50%-ige Beteiligung der GKV, um Mehreinnahmen zu generieren. Ziel dieser Steuern sei Gesundheitsrisiken und daraus resultierende Kosten einzudämmen.
- Einführung einer Zuckersteuer:
- An der Einführung einer Zuckersteuer sollte auch die GKV beteiligt werden. Aktuell ist im Koalitionsvertrag hinsichtlich der Etablierung einer Zuckersteuer nichts enthalten.
- Absenkung der Umsatzsteuer auf Medikamente
- Durch eine Senkung der Umsatzsteuer auf Arzneimittel von 19 auf 7 % könnte die GKV ca. 6 Mrd. € einsparen. Vorbild könnten hier die restlichen EU-Länder sein: Ein niedrigerer Umsatzsteuersatz auf Arzneimittel ist fast in jedem EU-Land an der Tagesordnung.