Covid-19 Umfrage: GKV-Patienten durch Terminabsagen im Nachteil

Statista hat im Auftrag des BKK-Dachverbands im September eine repräsentative Online-Umfrage durchgeführt.

26.10.2020

Statista hat im Auftrag des BKK-Dachverbands im September eine repräsentative Online-Umfrage durchgeführt. Die Frage war: Wie haben GKV- und PKV-Versicherte die Gesundheitsversorgung zu Corona-Zeiten erlebt?

  • Zum Hintergrund: Befragt wurden via Online-Umfrage 09/2020 insgesamt 3.000 Personen (je zur Hälfte Männer und Frauen) ab 18 Jahren aus ganz Deutschland, wobei sich unter den Befragten 60 % Berufstätige und 31 % Rentner/Pensionäre befanden.
  • Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass GKV- und PKV-Patienten im Verlauf der Pandemie von Seiten niedergelassener Ärzte und Kliniken unterschiedlich behandelt worden sind.
  • Bei 19 % der Befragten wurde bis Anfang September eine fest eingeplante Gesundheitsleistung wegen Corona abgesagt.
  • 34 % davon fallen in den Bereich der Haus- und Fachärzte, 16 % werden den Krankenhäusern zugeordnet.
  • Ein Drittel der GKV-Patienten unter den Befragten gab an, ihnen sei keine Alternative (Terminverlegung) angeboten worden.
  • Folge: Nach subjektiver Einschätzung geht rund die Hälfte der so Betroffenen davon aus, dass sich das negativ auf ihren Gesundheitszustand ausgewirkt hat.
  • Von den PKV-Versicherten berichteten hingegen nur 14 % von ersatzlosen Terminstreichungen: Ihnen wurde häufiger eine Ersatzversorgung durch andere Ärzte bzw. auch durch Videosprechstunden als Alternative angeboten.

Weitere Informationen zur Umfrage finden Sie hier