Umfrage apoBank: Einkommen und Arbeitsumfeld angestellter Zahnärzte

In einer aktuellen Befragung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in Kooperation mit dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte haben über 500 angestellte Zahnärzte zu Gehalt und Arbeitsumfeld Stellung genommen.

29.03.2021

In einer aktuellen Befragung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) in Kooperation mit dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) haben über 500 angestellte Zahnärzte zu Gehalt und Arbeitsumfeld Stellung genommen. Das Durchschnittsalter der Umfrageteilnehmer beträgt 37 Jahre; 86 % sind in einer Praxis angestellt, 13 % in einem Z-MVZ und 1 % bei einer Behörde/Körperschaft.

  • Rund 1/5 der bundesweit 98.000 berufstätigen Zahnärzte waren nach Angaben der Bundeszahnärztekammer 2019 in der Praxis eines niedergelassenen Zahnarztes angestellt (inklusive Assistenten).
  • Diese verdienen der Umfrage zufolge nach der Assistenzzeit i. d. R. zwischen 50.000 und 82.000 €.
  • Die Höhe des Gehalts variiert u. a. in Abhängigkeit vom Vergütungsmodell sehr stark.
  • Laut der Umfrage lohne es sich, mit dem Chef über eine Umsatzbeteiligung neben dem Jahresfixum zu verhandeln. Das Zubrot aus der Umsatzbeteiligung kann bis zu 50 % des Festgehaltes ausmachen.
  • Unter den Umfrageteilnehmern erhalten 55 % ein Fixum plus Beteiligung.
    • Angestellte Fachzahnärzte ohne Umsatzbeteiligung erhalten im Schnitt ein Bruttojahresgehalt von 82.000 €,
    • mit Umsatzbeteiligung 103.000 €.
    • Angestellte Zahnärzte kommen auf durchschnittlich 60.000 € / 78.000 € pro Jahr brutto,
    • Vorbereitungsassistenten auf 34.000 € / 52.000 €.
  • Bei den Umfrageteilnehmern in Zahnarztpraxen auf dem Land kommen die angestellten Zahnärzte auf ein Bruttogehalt von 82.000 €. Im Vergleich dazu beträgt das durchschnittliche Bruttogehalt in der Großstadt nur 68.000 €. Dieser Unterschied zwischen Stadt und Land tritt laut der Befragung unabhängig vom Vergütungsmodell auf.

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