Krankenhausmarkt: Fresenius Helios breitet sich weiter aus

Der Gesundheitskonzern Fresenius ist weiter auf Einkaufstour: Die Kliniktochter Fresenius Helios erwirbt in Duisburg und Krefeld 3 Kliniken und 4 Medizinische Versorgungszentren.

21.08.2020

Der Gesundheitskonzern Fresenius ist weiter auf Einkaufstour: Die Kliniktochter Fresenius Helios erwirbt in Duisburg und Krefeld 3 Kliniken und 4 angeschlossene Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Damit baut Helios seine Präsenz auf dem Klinikmarkt weiter aus.

  • Konkret handelt es sich bei den Kliniken um Häuser des Malteserordens, das St. Johannes-Stift und das Krankenhaus St. Anna (Duisburg) sowie das St. Josefshospital in Krefeld. Zuvor firmierten diese Einrichtungen unter dem Vebundlabel „Malteser Kliniken Rhein-Ruhr".
  • Mit einem Umsatz von rund 160 Mio. € im Jahr 2019 verfügen die Häuser über 870 Betten und versorgen mit rund 2.000 Mitarbeitern jährlich rund 35.000 Patienten ambulant und stationär.
  • Leistungsschwerpunkte Duisburg: Allgemeine Chirurgie, Innere Medizin, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sowie Geriatrie und Hämato-Onkologie.
  • Leistungsschwerpunkte Krefeld: Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Allgemeine Chirurgie und Innere Medizin.
  • Helios ist in NRW bereits mit über 18 Kliniken und diversen zugehörigen MVZ stark auf dem Klinikmarkt vertreten.
  • Sofern das Kartellamt für die Akquisition grünes Licht gibt, soll diese noch im 4. Quartal 2020 abgeschlossen sein. 
  • Über finanzielle Aspekte des Erwerbs der Ordens-Häuser wurde Stillschweigen vereinbart.